"Nicht, was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus."

(Marie von Ebner-Eschenbach)

Für diejenigen von Ihnen, die den tabellarischen Lebenslauf bevorzugen, gibt es hier die entsprechenden Informationen. Persönlicher wird es in den nachfolgenden Weg“stationen“.

Station 1 (Ankunft, Kindheit, Jugend)
Mein Weg begann 1965 in Wolfsburg als jüngere Schwester eines körperlich und geistig behinderten Bruders. Als mein Vater starb, war ich ein Jahr alt. Sowohl mein Bruder als auch meine Mutter starben jung. So stellte mich meine Familiengeschichte früh vor besondere Herausforderungen. Als im Sternzeichen der Fische Geborene begann ich daher schon in meiner Jugend mich mit Fragen nach dem Sinn des Lebens, dem Woher, Weshalb und Wohin und der tieferen Bedeutung von Schicksal und Krisen zu beschäftigen, kurz, ich fragte mich wie jener Tage Goethes „Faust“, den ich später als angehende Germanistin studieren sollte, „was die Welt im Innersten zusammen hält“.

Station 2 (Vom Beruf zur Berufung)
Mein beruflicher Weg begann mit einer Ausbildung zur Verwaltungsangestellten. Nach 3jähriger Berufserfahrung in der Arbeitsvermittlung holte ich mein Abitur nach. Es folgten ein Studium der Germanistik/Anglistik M.A., ein Auslandsaufenthalt in den USA mit Verlagspraktikum und schließlich an der TU Braunschweig die Projektbetreuung eines EU-Förderprogramms zwecks Studentenaustauschs mit Rumänien und ausgewählter westeuropäischer Staaten.

Zwischenstation (Neuorientierung)
Eine Erkrankung, die mich mein Leben von der düstersten Seite erscheinen ließ, führte zum bisher größten Wendepunkt in meinem Leben. Meine Jugendfrage nach dem Sinn des Lebens wurde aktueller als jemals zuvor. Im Berufsalltag fand ich nicht die Erfüllung, die ich in einer Tätigkeit, mit der ich die meiste Zeit meines Tages verbrachte, erwartete. Ich wusste, wollte ich wieder gesund werden, musste ich mich beruflich verändern. Ich zog mich endgültig aus dem Büroalltag zurück und eine kreative Schaffensphase begann. Ich schrieb eine Vielzahl von Gedichten, von denen mehrere in Anthologien veröffentlicht wurden. Kurzgeschichten folgten. Mein Interesse an alternativen Heilmethoden nahm zu und erweiterte meine langjährigen Erfahrungen mit dem Heilfasten und dem Yoga. Eine Phase intensiver Selbsterforschung mit regelmäßiger Meditation führte zum tieferen Selbstverständnis und in die Heilung. Meine Jugendfrage erhielt so eigenes Wissen und Erfahrung, die Basis zu meiner heutigen Tätigkeit.

Station 3 (Berufung)
Der Gedanke, therapeutisch tätig zu werden war geboren und wurde ergänzt durch Ausbildungen zur Heilpraktikerin, Dorn-Breuß-Therapeutin, Lebensenergietherapeutin, Meridian-Energie-Therapeutin und dem Diplom-Studiengang an der Europäischen Akademie für Selbstheilungsprozesse (SHP). Heute bin ich in eigener Praxis mit dem Schwerpunkt „Energiearbeit und Begleitung in die Selbsterfahrung“ tätig und kann so Beruf und Berufung in Einklang bringen.