"Panta rei - Alles fließt."

(Heraklit)

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Wichtig: Die nachfolgend beschriebene Technik soll ärztlichen Rat und medizinische Behandlungen oder Therapien nicht ersetzen. Die Anleitung basiert auf intensiver Eigenerfahrung und wird nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Dennoch übernehme ich, Susanne Hoffmann, keinerlei Haftung für Auswirkungen irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus der Anwendung dieser Methode entstehen. Jede(r) Ausführende handelt in eigener Verantwortung.

 

Vorbemerkung zur Meditationstechnik:

Diese Meditation ist eine besondere Form der Blickmeditation (Tratak) und beschreibt eine uralte Konzentrationstechnik des Starrens mit Hilfe der Augen. Sie zählt zu den reinigenden Übungen des Yoga (sanskrit: trâṯaka = Tränen; es bedeutet so viel wie den Blick so lange auf einen Gegenstand richten, bis die Tränen kommen). Sie ist eine der kraftvollsten Methoden der Selbstkonfrontation und führt zu einem tiefen Selbstverständnis des menschlichen Daseins. Bei regelmäßiger Anwendung kann sie die unterbewusste individuelle und kollektive Vergangenheit des Betrachters klären und ganzheitliche Heilung geschehen lassen.

 

Ausführung:

Setze dich mit aufgerichteter Wirbelsäule auf einen Stuhl. Stelle in einem Abstand von ca. ½ Meter einen Spiegel vor dir auf. Dein Gesicht sollte dabei komplett ausgeleuchtet sein. Im Spiegel sollte jedoch keine direkte Lichtquelle zu sehen sein.

Schaue dir nun selbst entspannt in die Augen und versuche diese Wahrnehmung zu halten, OHNE zu blinzeln. Gestatte deinen Augen, zu tränen und sich selbst zu reinigen. Halte die Augen dabei in entspannter Weise weiter offen und den Blick lass weich und bewegungslos sein. Stell dir vor, die Augen des Spiegelbildes blicken DICH mit lebendigem Blick an. Bleibe dabei unbeteiligter Beobachter und Zeuge aller Phänomene in Körper, Geist und Seele. Durch diese intensive Selbstbetrachtung kann sehr viel Energie freigesetzt werden.

(Wenn sich dein Gesicht im Spiegel unerwartet verändert und du plötzlich meinst, ein vollkommen fremdes, hässliches, dämonisches oder engelhaft schönes Wesen zu erblicken, dann hat das keinerlei objektiven Wert. Es ist lediglich eine Projektion aus dem Erinnerungsspeicher deines individuellen und kollektiven Unbewussten. Das Unterbewusstsein gibt Eindrücke aus der Vergangenheit frei, die augenblicklich auf dein Spiegelbild projiziert werden).

Bei regelmäßiger Ausübung kannst du eine große Stärke entwickeln, die dir in jeder Lebenslage Gelassenheit, Bedacht und klare Gedanken schenkt.

 

Übe am Anfang nur 10 Minuten und steigere erst nach einer gewissen Vertrautheit mit dieser Meditation auf ca. 30-40 Minuten.